Betrachtung der Imprägnierung

Dem Kunden wird langlebiges Holz versprochen und mit Kesseldruck wird es garantiert. Weit gefehlt! Das beste Verfahren ist immer noch das zusätzliche stehend Untertauchen. Und zwar soll Holz erst trocknen (die DIN-Normen schreiben 20% Trockenheit vor), Risse bekommen und dann stehend untergetaucht werden. Die Praxis ist jedoch, dass frisches bis halbtrockenes Fi/Kie Rundholz imprägniert wird. Wenn es dann trocknet, bekommt es Längsrisse, Wasser dringt nach innen (wo kein Salz ist) und es fault von innen heraus. Der Kunde hat den Nachteil.

Deshalb Rundholz mit Längsnunte versehen = Schwundfuge, Sägespalt erweitert sich bei Trocknung und es entstehen kaum noch Risse in der Außenhaut und dann in die Imprägnierungsbehälter stellen. (Kesseldruckanlagen können nur liegendes Holz aufnehmen.) Die in den Rissen befindliche Luft wird vom Salzwasser nach oben verdrängt und die Imprägnierung ist 100-prozentig. Das Holz überdauert mehrere Jahrzehnte. Fachleute stimmen zu. Nach dieser Methode kann man Fichten-Stangen, welche sich bekanntlich schwer imprägnieren lassen, zuverlässig schützen. Richtig imprägnierte Fichte ist dauerhafter als imprägnierte Kiefer (der Kiefernsplint saugt Wasser auf und fault von innen heraus).

Warum ist Kesseldruckimprägnierung bei Fi / Kie Rundholz wirkungslos? (Zeitungen berichten laufend von Reklamationen, S.R. kann diverse Zeitungsausschnitte bei Interesse zusenden)

In Kesseldruckanlagen liegt das Holz im Salzwasser. Im unteren Bereich der einzelnen Rund- und Kanthölzer kann die Luft nicht vollständig aus den Längsrissen entweichen und das Holz bleibt in Teilbereichen der Risse unbehandelt.

Dieser Umstand führt zur völligen Untauglichkeit des Kesseldruckverfahrens bei Fichte und Kiefer im Rundzustand und bei Kanthölzern sofern diese nicht mehrstielig (mindestens vier Stück aus einem Stamm) erzeugt wurden. Das Kesseldruckverfahren taugt nur für Lärche / Douglasie und für Fichten und Kiefer -Latten/Bretter, welche keine Längsrisse bei nachträglicher Trocknung bekommen. Es sei denn man kombiniert Kesseldruck mit stehend Untertauchen. Zwischen den Verfahren muss das Holz trocknen. Diese Art der Imprägnierung ist 100 % -ig, verursacht doppelte Kosten und wird vom Hersteller angewendet.

Zur Fixierung der Salzlösung muss das imprägnierte Holz sechs Wochen trocken gelagert werden. Dann erst darf es ins Freie.

Fichtenrundholz mit Längsnunte hält auch ohne Imprägnierung ca. 20 Jahre (im Winter gefällt, stehend verbaut und ohne Erdkontakt). Mit Imprägnierung 10 Jahre länger. Ohne Längsnunte hilft keine Imprägnierung und Fäulnis ist vorprogrammiert.

Steinplatten unter den Kanzelstützen schützen kaum vor Fäulnis, denn nach 1 - 2 Jahren liegen Moos, Gras, Laub und Staub drauf und das Holz kann bei jedem Regen über das Stirnholz (Erdende) Wasser ziehen und es beginnt zu faulen.

Untergestelle der Reindl-Kanzeln überdauern 20 Jahre denn sie stehen in der Luft (angenagelt an Pfähle). Die Pfähle werden nach 6-8 Jahren erneuert.

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Original Reindl-Kanzel

Erfahrung: Unsere über 30-jährige Erfahrung im Bau von Jagdkanzeln ermöglicht uns die Herstellung hochwertiger, bequemer und jagdtauglicher Ansitze.

Besonderheiten: Leicht und stabil. Unsere Kanzeln stehen in jedem Gelände waagerecht.

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Siegfried Reindl - Jagdkanzeln

Tel.: 09653 / 9292090
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