Wie dauerhaft sind die einzelnen Holzarten?

Lärche und Douglasie schneiden gut ab. Kiefer, Fichte rangieren dahinter. Grundsätzlich sollen die Hölzer im Winter gefällt werden, dann sind keine Nährstoffe im Splint (äußere Jahrringe) und Fäulnispilze können sich im Holz nicht vermehren.

Fichte, Kiefer, auch Lärche, Douglasie sollen imprägniert werden, denn die Splintbereiche aller vier Holzarten faulen. Die Kerne von Lärche, Douglasie (40 bis 60% des Querschnittes) sind resistent gegen Fäulnis. Bretter von Kiefer, Lärche, Douglasie haben meist 50 % Splintanteil und sind ohne Imprägnierung nicht dauerhafter als Fichtebretter. (In früherer Zeit hat man im Außenbereich 100% Kernholz verbaut, heutzutage belässt man den Splint am Kantholz und an den Brettern.) Der Splint bei Lärche / Douglasie ist weiß.

Douglasie-, Lärchenstangen rund gefräst sind auch ohne Imprägnierung dauerhaft (im Gegensatz zu Fichte- / Kieferrundstangen), weil der zu Fäulnis neigende Splint großteils weggenommen ist und Kernholz übrig bleibt. Kanthölzer aus Douglasien-, Lärchenstämmen dagegen sollen imprägniert werden, weil der fäulnisanfällige Splint teilweise 50% des Querschnitts betragen kann. Lärchenholz lässt sich von allen Nadelhölzern am zuverlässigsten imprägnieren.

Längsrisse, welche bei Rundstangen nach Imprägnierung entstehen, enden bei Lärche / Douglasie im fäulnisresistenten Kernholz und Wasser richtet keinen Schaden an. Hat man keine Möglichkeit Fichte-/Kieferstangen zu imprägnieren, so schneidet man mit der Motorsäge (der Verfasser verwendet eine Akkusäge mit dünner Schnittfuge) einen Entspannungsschlitz (Längsschnitt), so entstehen kaum noch weitere Trockenrisse. (Siehe Zeichnung unter Imprägnierung!)

Verbaut man Stangen stehend oder zumindest in einem gewissen Winkel (45 Grad, siehe Bild mit 9 m-Leiter!), dann kann das Wasser die Längsrisse verlassen und das Holz bleibt lange ohne Fäulnis. Waagerecht verbautes Holz verfault schnell, sogar dann, wenn es imprägniert ist, weil das Wasser in den Rissen verbleibt und die Fäulnispilze fußfassen.

Zusammenfassend ist zu sagen:

Bei fachgerechter Verbauung, Bearbeitung (Längsschnitt) und Imprägnierung erfüllt jede Holzart die Anforderungen, welche an die Lebensdauer (20 Jahre) gestellt werden.

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